Montag, 13. April 2015

Lady Grimoire "Hexenarche - Bestimmung" (Rezension)

Titel: Hexenarche - Bestimmung
Originaltitel: Hexenarche - Bestimmung
Autor: Lady Grimoire
Taschenbuch: 143 Seiten
Verlag: Torsten Schwenk
Herstellung & Druck: CreateSpace
Preis (Taschenbuch): ca.5,99€
Preis (E-Book): ca.0,99€

 

 

 

INHALT:
Kurz nach Taras' 13. Geburtstag ist es endlich soweit. Sie wird gemeinsam mit ihrer besten Freundin Sandra eine echte Hexenschule besuchen und endlich lernen ihre Kräfte zu beherrschen. Der erste Schultag wird jedoch etwas turbulenter als zunächst gedacht. Sandra vermasselt einen Zauber und Tara merkt plötzlich das sie eine äußerst seltene Gabe besitzt, die vor ihr bisher erst eine Hexe hatte. Eine Hexe, die vor langer Zeit gelebt hat und irgendwo in den Gemäuern der Hexenschule ihr persönliches Buch der Schatten versteckt...

HINWEIS:
Dies ist der erste Teil einer mehrteiligen Reihe. Bisher steht es laut dem Autorenteam hinter dem Pseudonym Lady Grimoire noch offen, wie viele Bände folgen werden.




MEINUNG:
Die Geschichte ist aus der Sicht von Tara geschrieben und wird somit aus der Ich-Perspektive erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und es finden sich nur wenige Rechtschreib- bzw. Grammatikfehler in dem Buch. Dies finde ich an der Stelle wichtig zu erwähnen, da Selbstverlägern (wie es auch hier der Fall ist) öfter vorgeworfen wird ihre Texte nicht ausführlich korregieren zu lassen. Natürlich gibt es diese Fälle leider, aber hier findet man ein gutes Beispiel dafür, dass es auch anders geht und man nicht gleich mit Vorurteilen selbstverlegten Büchern gegenüber treten sollte. "Hexenarche: Bestimmung" kann in diesem Bezug qualitativ mit Büchern großer Verlage mithalten.

Die Geschichte an sich ist witzig, spannend und unterhaltsam zu lesen. Immer wieder fühlte ich mich stellenweise ein wenig an "Bibi Blocksberg", "Sabrina - Total verhext" oder auch "Harry Potter" erinnert. Jedoch finden sich auch einige neuartige Ideen in den kleinen Details und je mehr sich die Geschichte dem Ende nähert, desto mehr taucht man in die Welt von Tara ein und möchte wissen wie es weiter geht. Leider ist der Roman allerdings etwas kurz und endet genau an der Stelle der spannendsten Wendung, weswegen ich nun wohl geduldig auf den zweiten Band warten muss ;)

RECHERCHE:
Das Autorenteam hat sich mit einigen Themen rund um die Magie beschäftigt und dieses Wissen mit in diesen Roman eingeflochten. Die Magie der leeren Hand, das Buch der Schatten und auch so mancher Grundsatz weißer Magie finden sich in der Geschichte wieder.

FAZIT:
Ein locker-leichtes Lesevergnügen für junge und junggebliebene Leser, das ganz nebenbei wichtige Werte vermittelt ohne dabei belehrend zu sein.

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