Montag, 6. April 2015

Cinderella 2015 (Film-Rezension)

Titel: Cinderella
Originaltitel: Cinderella
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Kenneth Branagh
Schauspieler: Lily James, Richard Madden, Helena Bonham Carter, Cate Blanchett, Sophie McShera, Holliday Grainger ua.
Spielfilmlänge: 112 Minuten


:::::Storyline:::::
Der Film basiert auf dem Märchen "Cendrillon" von Charles Perrault bzw. dem später erschienen Märchen "Aschenputtel" von den Gebrüdern Grimm. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Ella, die sich bereits in jungen Jahren von ihrer Mutter am Sterbebett verabschieden musste. Von ihr bekam sie den Rat, dass sie stets mutig und freundlich sein solle, egal was auch passieren mag. Daran hält sich Ella unerbittlich. Sogar noch als Jahre später ihr Vater verstirbt und sie zum Dienstmädchen ihrer Stiefmutter und Stiefgeschwister degradiert wird. Diese behandeln Ella ausschließlich mit Hohn und Spott und geben ihr zur Krönung eines Tages den abschätzigen Spitznamen Cinderella (Cinder=Asche). Einzig ein junger Lehrling, dem Ella durch Zufall im Wald begegnet, scheint ein Lichtblick in ihrem Leben zu sein. Dabei ahnt sie noch nicht, dass dieser eigentlich der Prinz und baldige König des Reiches ist. Und welcher Prinz würde schon ein armes Dienstmädchen heiraten? Da kann nur noch eine gute Fee helfen diesem Schicksal ein gutes Ende zu geben.




:::::Meinung:::::
Märchenverfilmungen schießen derzeit aus dem Boden wie die Pilze. Ob nun Into the Woods, Alice im Wunderland oder Malifecent. Da verwundert es kaum, dass Disney sich nun auch dem Stoff des Märchens Cinderella erneut bedient hat. Manche lieben diesen derzeitigen Trend, andere wiederum sind genervt. Ich finde es eigentlich immer ganz interessant zu sehen, welche neuen Ideen mit altbekannten Inhalten verknüpft werden. Gerade die Dornröschen-Verfilmung "Maleficent - Die dunkle Fee" zeigt, dass man jedes Märchen auch auf eine einzigartige, neue Art und Weise erzählen kann. Wer bei "Cinderella" jedoch ähnliches erwartet, wird bitterlich enttäuscht. Hier wurde inhaltlich und sogar optisch vieles aus der gleichnamigen Disney-Zeichentrickproduktion von 1950 übernommen. Mein persönliches, kleines Highlight ist Helena Bonham Carters' Darstellung der guten Fee. Hier ist man zumindest ein Stück weit von der typischen Disney-Darstellung weg gegangen. Leider hat die Fee keine allzu lange/große Bühnenpräsenz. Trotz weniger Neuerungen gefiel mir der Film ganz gut.

:::::Fazit:::::
Auch wenn der Film schauspielerisch und filmisch überzeugt, beherbergt dieser sonst nur kaum bis wenige Überraschungen. Dennoch ist der Film kurzweilig und unterhaltsam. Wer keine innovative, neue Umsetzung erwartet und die klassische (disney-typische) Darstellung des Märchens mag, wird hier nicht enttäuscht.


Kommentare:

  1. Hmm, habe selbst überlegt, ob ich mir den Film ansehen sollte ... Wenn du allerdings schreibst "gefiel mir ganz gut", klingt das eher nach gutem Durchschnitt, oder?

    Liebe Grüße
    Ascari

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    1. Ja, im Prinzip ist das so. Gemessen an "Maleficent", den ich wirklich sehr gelungen finde, hätte der Film womöglich noch weniger Sterne bekommen. Deshalb habe ich mir auch erst ein paar Tage Zeit gegeben bevor ich die Rezenssion geschrieben habe und es nicht zu vernichtend klingt. Mehr als durchschnittlich gelungen finde ich ihn leider aber dennoch nicht. Man kann ihn sich aber ansehen und langweilig ist er auch nicht. Ich denke meine Erwartungshaltung war da einfach etwas zu hoch. Da konnte ich (fast) nur enttäuscht werden.

      Liebe Grüße,
      Sky :)

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