Montag, 23. März 2015

Roald Dahl "Charlie und die Schokoladenfabrik" (Rezension)

Titel: Charlie und die Schokoladenfabrik
Autor: Roald Dahl
Taschenbuch: 160 Seiten
Verlag: rororo
Preis: ca.7,99€






Der kleine Junge Charlie lebt mit seiner Familie in einem kleinen, heruntergekommenen Haus. Die Familie hat kaum Geld für die tägliche warme Mahlzeit. Da ist Schokolade beinahe schon purer Luxus. Als der Fabrikant Willy Wonka ein Gewinnspiel ins Leben ruft, bei dem vier Kinder eine Besichtigung seiner sagenumwobenen Schokoladen-Fabrik als Preis ergattern können, werden die Läden auf der ganzen Welt nahezu überrannt. Auch Charlie wünscht sich den Gewinn mehr als alles andere. Allerdings sieht er auch nicht große Chancen für sich. Wie durch ein Wunder bekommt er jedoch eines der goldenen Tickets und darf feststellen, dass die Fabrik nicht nur ein Ort mit viel Süßigkeiten ist, sondern auch voller Fantasie. Einiges scheint hier jedoch nicht mit rechten Dingen zu zugehen. Somit kommt die Frage auf, warum Willy Wonka ausgerechnet jetzt ein paar Kinder in seine Fabrik lässt, wo er doch seit etlichen Jahren niemanden mehr über die Schwelle seiner Tore gelassen hat.

Alleine die Ideen, die in dem Buch stecken sind klasse. Die Kinder, die bei dem Gewinnspiel als glückliche Sieger hervorgehen, könnten unterschiedlicher nicht sein. Somit darf man sich hier nicht nur auf ein witziges und spannendes Abenteuer freuen, sondern auch ein Buch das Kindern versucht die richtigen moralischen Werte zu vermitteln ohne dabei allzu wertend zu sein.

Der gleichnamige Film von Tim Burton ist eigentlich sogar noch besser als das Buch, aber dennoch sollte man sich diesen Lesespaß nicht entgehen lassen. Egal ob man nun jung oder alt ist.

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