Montag, 23. März 2015

Jennifer L. Armentrout "Obsidian: Schattendunkel" (Rezension)

Titel: Obsidian 1 - Schattendunkel
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Carlsen
Preis: ca.18,90€

 

 

INHALT:

Katy ist alles andere als begeistert als sie von Florida nach West Virginia ziehen muss. Dennoch macht die leidenschaftliche Buchbloggerin und Hobbygärtnerin ihrer Mum deswegen keine Vorwürfe. Immerhin versucht diese sich nach dem Tod ihres Mannes mit ihrer Tochter ein neues Leben aufzubauen. Als Katy den Nachbarsjungen Daemon Black kennen lernt, ist sie verzückt und angewiedert zugleich. Daemon sieht unbeschreiblich gut aus, doch benimmt sich ihr gegenüber wie der Teufel persönlich. Als sie mehr Zeit mit seiner Schwester Dee verbringt, kommt sie auch unweigerlich Daemon näher. Allerdings scheint die schroffe Art von Daemon nicht das Einzige zu sein, das seltsam an den Blacks ist.

MEINUNG:

Der Roman ist aus der Perspektive von Katy geschrieben und lässt sich locker und leicht lesen. Auch beweist die Autorin viel Humor, wodurch man leicht in die Geschichte rein kommt. Nicht nur einmal musste ich über Katy oder auch Daemon schmunzeln. Die Wortgefechte zwischen den beiden sind wirklich meistens sehr erheiternd. Positiv ist es auch anzumerken, dass es sich hierbei um keine typische Liebesgeschichte handelt, bei der sich einer oder gar beide Beteiligte auf den ersten Blick unsterblich ineinander verlieben. Soweit so gut...
Auch wenn ich die Charaktere wirklich sehr mochte, konnte mich die Handlung nur wenig überzeugen. Ich möchte da jetzt auch nicht zu viel verraten, aber mich hat es nicht so sehr überrascht als aufgelöst wurde, welche Wesen die Blacks sind. Darauf folgten leider ziemlich viele Parallelen zu Twilight und Vampire Diaries. Eigentlich stört es mich nicht, wenn ein Roman Ähnlichkeiten zu anderen Büchern hat. In der Regel lässt sich das bei einem derart riesigen Büchermarkt nicht einmal vermeiden, dennoch konnte mich die Geschichte um Katy und Daemon einfach nicht wirklich fesseln. Stellenweise fand ich es sogar etwas langweilig. Die Dialoge zwischen den beiden haben mich jedoch veranlasst bis zum Ende durchzuhalten. Teil 2 werde ich auch noch lesen. Ob ich dann jedoch bei der Reihe bleibe und durchhalte, kann ich derzeit schlecht sagen. Potenzial ist jedenfalls vorhanden und ich lasse mich gerne noch von der Reihe überraschen.

FAZIT:

Das Buch ist durchaus unterhaltsam, amüsant geschrieben und lässt sich leicht weg lesen. Die Charaktere und die Dialoge sind witzig und spritzig. Die Handlung hatte meiner Meinung jedoch einige Schwächen, wirkte auf mich stellenweise sogar etwas unausgegoren.

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